Biografie
1879
1899
1901
1902
1908-1911
1912
1914
1915 - 1918
1920 - 1923
1924 - 1932
1933 - 1938
1939 - 1945
1948
werden gleich zwei für sie wichtige Einzelausstellungen veranstaltet: Von Hanna Becker vom Rath im Frankfurter Kunstkabinett und durch den Württembergischen Kunstverein in Stuttgart. Die überaus positive Resonanz seitens der Öffentlichkeit und der Kunstkritik lassen sie zu einer gefragten Künstlerin avancleren, die mit Ehrungen und Preisen überhäuft wird. 1950 wird sie Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, 1954 wird ihr anlässlich der Ersten Jahresschau des Baden- Württembergischen Kunsthandwerks der Staatspreis, im gleichen Jahr das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse verliehen. 1955 gewinnt sie den 1. Preis der Ausstellung .Ischia Im Bilde deutscher Maler" des Heidelberger Kunstvereins, der mit einem vierwöchigen Aufenthalt auf der Insel verbunden ist.
1962
wird sie Ehrenmitglied der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart sowie der Künstlergilde Esslingen. Neben Otto Dix, Willi Baumeister und Erich Heckel zählt sie zu den Gründungsmitgliedern, dem .Rat der Zehn des Künstlerbundes Baden-Württemberg. Es folgen umfangreiche Aufträge für Glasfenster, für das Rathaus (1955) und das Sozialamt (1956) der Stadt Stuttgart sowie das Stuttgarter Landesgewerbemuseum und den Andachtsraum der Tübinger Universitätsklinik (1958). Neben zahlreichen Ausstellungen in öffentlichen Institutionen, entwickelt sich eine enge, langjährige Zusammenarbeit mit angesehenen privaten Galerien in München (Günther Franke), Düsseldorf (Alex Vōmel), Frankfurt (Hanna Bekker vom Rath) und Stuttgart (Maercklin).
Ihre Reiselust
ist auch im Alter ungebrochen. Sie unternimmt zahlreiche Studienreisen, die sie wiederholt nach S. Angelo auf Ischia führen (1952, 1954, 1955). 1953 und 1954 bereist sie die Bretagne und Südfrankreich, 1960 Holland, 1965 den Gardasee. Hier entsteht der Film .Die Malerin Ida Kerkovius" des Südfunks Stuttgart. Zu Ihrem go. Geburtstag wird sie mit mehreren Ausstellungen, u.a. im Württembergischen Kunstverein und in der Stuttgarter Galerie Maercklin geehrt.
Ida Kerkovius stirbt am 8. Juni 1970 in Stuttgart.
(als Hauptquelle wurde der Ausstellungskatalog „Ida Kerkovius - Retrospektive", Museum Ostdeutsche Galerie Regensburg, 2001 verwendet)